Anti von Klewitz hat eine Reise durch verschiedenste musikalische Stile hinter sich und doch sowohl als Musikerin als auch als Komponistin/Arrangeurin ihren ganz eigenständigen und originellen Ansatz. Ihr Interesse als Geigerin richtet sich hauptsächlich auf Ost-Europa, den Jazz und andere Arten der Improvisation.

Erster Geigenunterricht in Zagreb/Kroatien, weitere Ausbildung in verschiedenen Ländern, Abschluss im Hauptfach Violine an der HdK/Berlin.

Danach zwei Jahre auf Tour mit dem Trio Nomad (Australien, Ungarn) mit traditioneller Musik aus Transsylvanien, Mitwirkung in vielen stilistisch sehr verschiedenen Formationen, von Kubanischer Charanga bis Bluegrass, vor allem in Berlin und Amsterdam; Jazz-Kurse u.a. bei Reggie Workman.

Außerdem Komposition und Ausführung von Musik in diversen Modern Dance und -Theater-Produktionen in Amsterdam, Berlin (Tolada Dance Companie) und Den Haag (Cadance Festival). Seit 1999 mit ihrer Band Csókolom bei Arhoolie/Kalifornien unter Vertrag, Preisträgerin des DFFP in Rudolstadt mit der Formation Hora Colora, Gründerin der Berliner Band BalCannibals.

Außerdem Improvisation zu Spoken-Word-Performances in Amsterdam, Paris und New York.

Seit 2015 auch eigene Vertonungen von auch deutschsprachiger Lyrik. Erscheinen der CDs "Vom krausen Leben" und "Helle Fenster" (2017).

Mehrere Titel von ihrer ersten bei Arhoolie erschienenen CD "May I Kiss Your Hand" wurden in Spielfilmen verwendet, u.a. im Kinofilm "Everything is illuminated".